Top-Posts
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Die Fortsetzung
Es ist kühl geworden, windig, wolkig, und letztens hat es wie aus Kübel geschüttet. Aber für Anfang November kann man sich nicht beschweren. Freitag: Wir setzen unseren Liturgietourismus fort und besuchen die Messe im Notre Dame Centre, knapp außerhalb...
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Nachwehen
Nun bin ich seit einem Monat wieder in deutschen Landen, Jerusalem wirkt weit weg, aber in den vergangenen Wochen bin ich doch noch verschiedene Male auf meine Zeit im Heiligen Land gestoßen worden: Beim Anschauen eines Buches über das Heilige Land kannte...
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Die 100-Tage-Bilanz
Bei der Rekreation nach dem Abendessen bei den Mönchen am Sonntag erzählten sie von Ikonen in Russland, auf denen mittlerweile auch der Zar, Stalin und Putin zu sehen sind. Dieses Phänomen resultiert wohl aus der engen Verbindung von Kirche und Staat...
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De oratione II
Am Montag feierten Katholiken das Hochfest Mariae Himmelfahrt. Wir begannen unser Studienjahr mit dem Hochamt in der Dormitio. Wo sonst kann man dieses Fest besser begehen als an der Stätte der Entschlafung und Himmelfahrt Mariens (so die alte Jerusalemer...
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Halbzeit
Am Dienstag Abend letzter Woche besuchte uns der Abt und in lockerer Atmosphäre kamen wir über theologische und spirituelle Themen ins Gespräch. Am 15. August begann unser Studienjahr, am 15. Dezember war Halbzeit. Wahnsinn! Vieles werde ich noch erleben,...
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Nachwehen
Nun bin ich seit einem Monat wieder in deutschen Landen, Jerusalem wirkt weit weg, aber in den vergangenen Wochen bin ich doch noch verschiedene Male auf meine Zeit im Heiligen Land gestoßen worden: Beim Anschauen eines Buches über das Heilige Land kannte...
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Zusammenfassung
Eine Zusammenfassung, die ich für uninformierte Leserschaft schrieb, möchte ich Euch nicht vorenthalten: Vom 15. August bis zum 15. April verbrachte ich acht Monate in Jerusalem an der Dormitio Abtei auf dem Berg Zion im Programm „Theologisches Studienjahr“...
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Rund um Jerusalem
Am Donnerstag erkundeten wir die Gegend ringsum Jerusalem. Was mich erstaunt hat, ist, dass 1. die Wüste quasi nebenan anfängt und 2. das judäische Bergland wirklich sehr bergig ist. Zuerst besuchten wir die evangelische Auguste-Viktoria-Kirche, erbaut...
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Unter Franzosen
Der Titel würde aussagekräftiger „Unter Mönchen“ lauten, denn das ist das Wesentliche, aber dies wäre ja nichts Neues. Die Zeit von Dienstag Mittag bis Donnerstag Mittag habe ich spontan in Abu Gosh verbracht. Wir waren in dem Kloster schon in der ersten...
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Der Zion - die Nachbarschaft
Wer kennt nicht das Lied „Tochter Zion“ oder den Begriff „Zionismus“. Gemeint ist der Berg Zion in Jerusalem, Jerusalem als Ganzes sowie das ganze Israel. Der Zion ist seit Jahrtausenden der Identifikationspunkt von Judentum und Christentum. An diesem...
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Frohes Neues! – Schanah towah!
„Gutes Jahr!“ heißt „Schanah towah“ wörtlich übersetzt. Die Juden feierten am Donnerstag den 1. Tag des ersten Monats ihres Jahres (Rosch haSchanah – Beginn des Jahres) und gedachten dabei der Erschaffung der Welt. Zu siebt gingen wir mittwochs abends...
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"Misch masbut"
Das war der bleibende Eindruck der ersten Arabisch-Stunde. „Misch masbut“ heißt lediglich „nicht richtig“, aber wegen der eindrucksvollen typisch arabischen Phonetik war es das Highlight der Stunde und wurde zum geflügelten Wort in der Gruppe. Eine interessante...
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Was sonst noch so war
Gestern Abend war ich das erste Mal in den Bars der Neustadt unterwegs. Man sah nicht wenige junge Männer mit Kippa (der jüdischen Kopfbedeckung) dort, die abgesehen davon aber gekleidet waren wie europäische Altersgenossen auch. In den sog. „Clubs“ und...
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Der Abt ist benediziert
Am Samstag besuchte ich das „Jason-Grab“ in einem jüdischen Wohngebiet mit einem Kommilitonen. Es stammt aus dem 1. Jh. v.Chr. und liegt mitten zwischen heutigen Wohnhäusern – kurios. Auf dem Rückweg kamen wir an der Residenz des Ministerpräsidenten vorbei....
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Reflexion
Nun ist das Studienjahr zu Ende, ich bin wieder in heimischen Gefilden. Mein Fazit: Es hat sich gelohnt! Wenn ich mir nochmal auf der Zunge zergehen lässt, was ich erlebt habe, dann kann ich mich glücklich schätzen, diese Erfahrungen gemacht haben zu...
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Abschlusswochenende
In der letzten Woche ist nicht allzu viel passiert. Am Dienstag traf ich einen Prämonstratenser aus Duisburg, den ich über Leute aus Bonn kenne – immer wieder schön, Leute aus der Heimat hier zu treffen. Überhaupt trifft man im wuseligen Jerusalem immer...
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Purim - jüdischer Karneval
Vorlesungsthemen sind im Moment das Buch Ezechiel sowie die frühchristlichen Apokryphen, jeweils befragt auf ihre Vorstellungen von Eschatologie, wie es unserem Jahresthema entspricht. In den Apokryphen erfahren wir allerlei über diverse Foltermethoden...
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Das Ende naht
In nicht einmal zwei Monaten werde ich schon wieder in Deutschland sein. Pläne für ein Wiedersehen werden geschmiedet, die verbleibende Zeit will intensiv genutzt werden. Am Montag hörten wir im Rahmen der Vortragsreihe des Jerusalemer Instituts der Görres-Gesellschaft...
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Jericho und Patriarchenbesuche
Nun war ich auch an einem Werktag in Mea Shearim, dem ultraorthodoxen Viertel. Die Geschäfte von und für Ultraorthodoxe hatten offen, neben vielen speziellen Läden gab es auch ganz „normale“ Läden. Die Straße war belebt, aber es war ruhig, ruhiger als...
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Gott in der Stille auf der Spur
Am Mittwoch Abend hielt Herr Lehnert, der mit uns sein Theaterstück besprochen hat, eine Lesung aus verschiedenen seiner Werke für uns, unter anderem über seine Erfahrungen in der sog. DDR. Am Freitag Abend feierten wir in der Kirche die erste Rorate-Messe...
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Galiläa - Heimat Jesu
Bevor wir nach Galiläa fuhren, ging ich mit einer Mitstipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung zu einem Treffen von Altstipendiaten, die sich auf Initiative des Leiters des Auslandsbüros trafen. Bei gutem Essen und gutem Wein lernte ich interessante Leute...
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Liturgie-Tourismus
Am Mittwoch Nachmittag hatten wir einen Studientag mit dem gebürtigen Düsseldorfer Gil Yaron, der als Nahostkorrespondent für viele Zeitungen arbeitet. Er erzählte uns über die Situation der Juden seit der Aufklärung und die daraus entstehenden Bewegungen...
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Lesetagebuch der Benediktsregel – Inhalt und Reflexion
Auch zu finden bei: http://www.kloster-ettal.de/BenediktvonNursia/sites/regula/vitabenedicti_rb_kapuebersicht.html Einleitung Bevor ich die Regel selbst überhaupt las, erlebte ich die erste Überraschung und Ernüchterung: Über das Leben Benedikt von Nursias...
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Eine schöne Woche
Nach über einer Woche mit Geburtstag und Besuch von meiner Freundin melde ich mich wieder. Die Juden feierten, wie geschrieben, eine Woche lang Sukkot, das Laubhüttenfest. Am Jaffator gab es dazu jeden Tag ein Abendprogramm, mit einer Bühne und verschiedenen...
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Touristen
Einige Beobachtungen: Wenn Italiener in der Cafeteria etwas kaufen möchten, dann sprechen sie konsequent nur italienisch. Wenn man sie nicht versteht, wiederholen sie die gleichen Worte nochmal. Wenn man sie immer noch nicht versteht, wechseln sie in...