Die 100-Tage-Bilanz

Veröffentlicht auf von yerushalayimshelzahav

Bei der Rekreation nach dem Abendessen bei den Mönchen am Sonntag erzählten sie von Ikonen in Russland, auf denen mittlerweile auch der Zar, Stalin und Putin zu sehen sind. Dieses Phänomen resultiert wohl aus der engen Verbindung von Kirche und Staat dort. Außerdem ging es um die Pilger- und Touristenströme: Ziel des Tourismusministeriums sind 3,5 Mio. Touristen dieses Jahr in Israel, teilweise Israel in 12h als Landausflug einer Kreuzfahrt; Nigerianer bekommen eine Wallfahrt sogar vom Staat subventioniert.

Diese Woche haben wir eine Vorlesung eines ehemaligen Studienjahrlers, der ein Theaterstück über Paulus geschrieben hat und welches wir besprechen. Außerdem bringen uns zwei Mönche von hier die Ostkirchen in Jerusalem näher und unsere Studiendekanin beginnt ihre Vorlesung über die Offenbarung des Johannes.

100 Tage bin ich nun in Jerusalem: Ich habe viel Neues gelernt, viel Schönes und Überraschendes erlebt und werde noch mehr lernen und erleben. Die Gruppe hat sich kennengelernt und eingelebt, sodass nun der Advent und die restliche Zeit kommen können.

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