Ein erstes Fazit zum „Einwöchigen“ (D. Haas)
Ich bin nun eine Woche in Jerusalem. In gewisser Weise habe ich mich dran gewöhnt. Teilweise ist es noch wie Urlaub – man schaut sich Sachen an, es ist 30 Grad und wolkenlos J), andererseits sitzt man im jüdischen Viertel und alles scheint schon normal.
Die ersten Erfahrungen mit dem Feilschen habe ich auch schon gemacht. Habe zwar über 50 Prozent runterhandeln können, aber das war immer noch zu wenig Abschlag. Sogar ein kleiner Junge, keine 10 Jahre alt, handelte schon mit uns im Auftrag seines Vaters.
Die Gruppe hier ist ungewohnt für mich. Bisher war ich einen Kreis von Katholiken, die zum Großteil die gleichen Ansichten wie ich vertraten, gewohnt. Hier lebe ich in einer sehr viel heterogeneren Gemeinschaft. Dies bedarf einer Um- und Eingewöhnung natürlich und ist nicht so einfach.
Es war aber auf jeden Fall eine gute Entscheidung hierhinzugehen (auch wenn ich auf meine Koffer von der Post immer noch warte). Man lernt viel, sieht viel, erlebt viel und entwickelt dadurch ein breiteres Verständnis von Religion und von dem Land.
Ich bin gespannt, was noch kommt und frohen Mutes!